01Vergleich · ChatGPT oder Werkbank

AICTIONBOT™ · Vergleich

ChatGPT oder Werkbank? ChatGPT schreibt den Brief. Die Werkbank liefert die Zahl.

Viele Betriebe fragen bei einer Preiserhöhung zuerst ChatGPT. Für den Brief ist das eine gute Idee. Die Zahl, auf die es ankommt, sollten Sie aber an der Quelle prüfen: Welcher Index, welcher Zeitraum, welche Branche? Die Werkbank holt die amtliche Zahl direkt bei Eurostat, die Zahl, die Ihr Lieferant nicht bestreiten kann. Hier ist der ehrliche Vergleich.

Der Preiserhöhungs-Prüfer ist kostenlos, ohne Konto, nichts wird gespeichert. Amtliche Zahlen von Eurostat. Keine Rechtsberatung.

02Jetzt prüfen · 20 Sekunden, kostenlos

Alle zehn Werkzeuge in voller Kraft: Diese Preiserhöhung einmal prüfen mit dem Einzelprüfung für 1,99 € netto (ein Werkzeug, eine Auswertung) oder dem Tagespass für 3,99 € netto (24 Stunden, alle zehn Werkzeuge, kein Abo) oder 7 Tage kostenlos testen, nur mit E-Mail.

03Der Vergleich

Sieben Punkte, ehrlich nebeneinander.

Beide Werkzeuge haben ihre Stärken. Entscheidend ist, wofür Sie sie einsetzen.

PunktChatGPTAICTIONBOT™ Werkbank
Quelle der ZahlAntwort des Sprachmodells, je nach Modus aus dem Trainingswissen oder aus einer Websuche. Ob Index, Zeitraum und Branche zu Ihrem Fall passen, prüfen Sie selbst.Amtliche Indizes, direkt bei Eurostat abgerufen: Erzeugerpreise für Industrie und Dienstleistungen sowie Arbeitskosten für Deutschland.
BelegQuellen nennt ChatGPT, wenn es im Web sucht oder Sie danach fragen. Ob sie die Zahl tragen, prüfen Sie am Original.Datensatz, Index und Zeitraum stehen im Ergebnis und im Brief, zum Beispiel Eurostat sts_inpp_m, C17. Ihr Lieferant kann die Zahl selbst nachschlagen.
Datenabfluss und TrainingIhre Eingaben gehen an OpenAI. Ob sie für das Training verwendet werden, hängt von Tarif und Einstellungen ab. Maßgeblich sind die Bedingungen von OpenAI.Forderung, Lieferant und Brief entstehen in Ihrem Browser und verlassen ihn nicht. Abgerufen werden nur die gewählten Indizes. Der Prüfer rechnet ohne KI, nichts wird gespeichert.
Konto nötigHängt vom Angebot von OpenAI ab. Für gespeicherte Unterhaltungen und Bezahltarife ja.Nein. Im Browser, ohne Konto.
AntwortbriefEine Stärke: formuliert flüssig, passt Ton und Länge an, schreibt auf Wunsch in vielen Sprachen.Fertiger Brief mit Forderung, Index, Lücke und Quelle. Mit Lizenz mit Ihrem Briefkopf, als Word und PDF.
FristenRechnet Termine aus, wenn Sie danach fragen. Welche Erinnerungen möglich sind, hängt vom Angebot ab.Mit Lizenz die Wiedervorlage zur Nachprüfung, zum Beispiel nach sechs Monaten, im Fristenwächter.
KostenKostenlose Version und Bezahltarife; die Preise nennt OpenAI.Prüfer kostenlos. Lizenz 14,99 € im Monat oder 149 € im Jahr, 7 Tage Probe ohne Karte. Tagespass 3,99 € netto für 24 Stunden.

Stand: Oktober 2026. Die Angaben zu ChatGPT beschreiben den allgemeinen Funktionsumfang; maßgeblich sind die jeweils aktuellen Angebote und Bedingungen von OpenAI. ChatGPT ist eine Marke von OpenAI. KULIC Advisory ist mit OpenAI nicht verbunden.

04Vorgehen

So nutzen Sie beides zusammen.

  • Erst die Zahl: Prüfen Sie die Forderung im Preiserhöhungs-Prüfer gegen den amtlichen Index Ihrer Branche. Ergebnis: Markt, Forderung, Lücke in Prozentpunkten und in Euro.
  • Dann der Brief: Nehmen Sie den Brief der Werkbank als Grundlage. Wenn Sie Ton oder Länge ändern möchten, kann ChatGPT dabei helfen. Zahl, Index und Quelle lassen Sie unverändert.
  • Sparsam mit Daten: Für den Ton eines Briefs braucht ein Chatprogramm weder den Namen Ihres Lieferanten noch Ihr Einkaufsvolumen.
  • Quelle mitschicken: Eine Schätzung kann Ihr Lieferant bestreiten. Eine amtliche Zahl mit Datensatz und Zeitraum kann er nachschlagen, aber kaum wegdiskutieren.
  • Grenzen kennen: Beides ist eine Orientierung, keine Rechtsberatung. Bei großen Beträgen oder unklaren Klauseln lohnt der Blick einer Anwältin oder eines Anwalts. Mehr dazu im Ratgeber Preiserhöhung.

05Fragen und Antworten

Was Betriebe uns am häufigsten fragen.

Kann ChatGPT eine Preiserhöhung prüfen?

ChatGPT kann eine Forderung einordnen, Argumente sammeln und einen guten Brief schreiben. Ob die genannte Zahl dem amtlichen Index Ihrer Branche entspricht, prüfen Sie am besten an der Quelle. Die Werkbank holt diese Zahl direkt bei Eurostat.

Warum ist die amtliche Zahl so wichtig?

Weil Ihr Lieferant sie nachschlagen kann. Eurostat veröffentlicht die Erzeugerpreise für Deutschland monatlich, bei Dienstleistungen quartalsweise, dazu die Arbeitskosten. Liegt die Forderung weit über dem Index, braucht sie eine Begründung.

Gehen meine Daten an eine KI?

Beim Preiserhöhungs-Prüfer nicht. Forderung, Lieferant und Brief entstehen in Ihrem Browser und verlassen ihn nicht. Die Werkbank ruft nur die gewählten Indizes bei Eurostat ab.

Brauche ich ein Konto?

Nein. Der Preiserhöhungs-Prüfer läuft im Browser, ohne Konto und ohne Anmeldung.

Kann ich beides zusammen nutzen?

Ja, und das ist oft der beste Weg: die Zahl aus der Werkbank, den Feinschliff am Brief mit ChatGPT. Zahl und Quelle bleiben dabei unverändert.

Was kostet die Werkbank?

Der Preiserhöhungs-Prüfer ist kostenlos. Die Werkbank-Lizenz für 14,99 € im Monat oder 149 € im Jahr ergänzt das Verhandlungsdossier und den Brief mit Briefkopf als Word und PDF und hebt das Tageslimit der KI-Werkzeuge auf. Sie testen sie 7 Tage kostenlos, ohne Karte. Die Einzelprüfung kostet 1,99 € netto, der Tagespass 3,99 € netto für 24 Stunden.

Ist das eine Rechtsberatung?

Nein. Die Werkbank liefert eine Orientierung aus Sicht des Einkaufs, keine Rechtsberatung. Bei großen Beträgen oder unklaren Klauseln lohnt der Blick einer Anwältin oder eines Anwalts.

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Ratgeber von Dario Kulić, KULIC Advisory, Köln. Zwanzig Jahre Einkauf in großen Häusern. Keine Rechtsberatung. Stand: Oktober 2026.